Drei alte Männer wollten nicht sterben

Komische Oper für Kinder ab acht Jahren von Guus Ponsioen / nach dem Libretto von Suzanne van Lohuizen / deutsche Übersetzung von Barbara Buri

Sonntag 29.01.2012 / 16.00 Uhr

Neues Schauspielhaus

Drei alte Männer wollten nicht sterben
Ein geheimnisvoller Brief flattert ins Haus der drei alten Männer Oliver, Dietrich und Lothar. Heute soll der letzte Tag ihres Lebens sein. Das sehen die drei gar nicht ein, schließlich sind sie noch topfit. Sie schmieden die waghalsigsten Pläne für ein ewiges Leben und machen sich schließlich doch Gedanken darüber, wie das wohl sein mag, wenn man stirbt. Der Komponist Guus Ponsioen thematisiert mit viel Humor und einem einfallsreichen Mix an musikalischen Stilen aus der Sicht von Kindern das Thema von der Endlichkeit des Lebens. Der Regisseur Patric Seibert wird diese Oper für Kinder auf der Bühne des Neuen Schauspielhauses inszenieren. Die Ausstatterin Katrin Fürst hat dafür einen phantasievollen Raum entworfen, der sich jedem Abenteuer der drei Männer spielend anpasst.
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Inhalt

Ein geheimnisvoller Brief flattert ins Haus der drei alten Männer Oliver, Dietrich und Lothar. Heute soll der letzte Tag ihres Lebens sein. Das sehen die drei gar nicht ein, schließlich sind sie noch topfit. Sie schmieden die waghalsigsten Pläne für ein ewiges Leben und machen sich schließlich doch Gedanken darüber, wie das wohl sein mag, wenn man stirbt. Der Komponist Guus Ponsioen thematisiert mit viel Humor und einem einfallsreichen Mix an musikalischen Stilen aus der Sicht von Kindern das Thema von der Endlichkeit des Lebens. Der Regisseur Patric Seibert wird diese Oper für Kinder auf der Bühne des Neuen Schauspielhauses inszenieren. Die Ausstatterin Katrin Fürst hat dafür einen phantasievollen Raum entworfen, der sich jedem Abenteuer der drei Männer spielend anpasst.

Hier können Sie sich Musikbeispiel zu »Drei alte Männer wollten nicht sterben« anhören:

Musikbeispiel 1

Musikbeispiel 2

Ein geheimnisvoller Brief flattert ins Haus der drei alten Männer Oliver, Dietrich und Lothar. Heute soll der letzte Tag ihres Lebens sein. Das sehen die drei gar nicht ein, schließlich sind sie noch topfit. Sie schmieden die waghalsigsten Pläne für ein ewiges Leben und machen sich schließlich doch Gedanken darüber, wie das wohl sein mag, wenn man stirbt. Der Komponist Guus Ponsioen thematisiert mit viel Humor und einem einfallsreichen Mix an musikalischen Stilen aus der Sicht von Kindern das...

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Pressestimmen

Pressestimmen[…]

„Kindgerecht, aber nicht naiv[…]
An diesem Stück von Guus Ponsioen nach einem Libretto von Suzanne van Lohuizen gefällt: Es scheut sich nicht, Position zu beziehen. […]
Die Lockerheit im Umgang mit dem Sujet fußt dabei nicht nur auf einem kindgerechten, jedoch keineswegs naiven Libretto, sondern auf der schmissigen Musik (Leitung: Tero Valtonen), die als frischer Mix aus Tango, Chansons und Pop-Elementen dargeboten wird. Das Trio mit Akkordeon (Gisela Fischer), Kontrabass (Sebastian Bartsch) und Schlagwerk (Shao-Han Wu) untermalt auf stimmige, unaufdringliche Art die jeweilige Szenerie. Die drei Darsteller im schrillen Outfit gefallen mit markanten Stimmen und gut verständlicher Artikulation. Wohltuend wird auch bei Szenen mit klamaukigem Gestus die Ernsthaftigkeit gewahrt, sodass die Thematik zu keinem Zeitpunkt mit dem Anstrich hanebüchenen Unsinns versehen und somit ins Lächerliche gezogen wird. […]
Die gerade knapp einstündige Kinderoper in einfühlsamer Inszenierung durch Patric Seibert besticht und sensibilisiert durch die Aufarbeitung einer Fülle letzter Fragen in attraktiv bunter Verpackung. Sie empfiehlt sich für Kinder wie auch für jung gebliebene Erwachsene.“
Gerd Klingeberg, Weser-Kurier
[…]

„Guus Ponsioens Kinderoper ‚Drei alte Männer wollten nicht sterben’ erweist sich am Theater Bremen als herrlicher Spaß […]
Mit großartigem schauspielerischen Talent und hervorragenden Stimmen singt und spielt sich das Trio aus dem Opernchor des Bremer Theaters durch die absurde Geschichte (ab acht Jahre). Coole Jazzrhythmen, gängiger Blues und mitreißender Bossanova bieten den musikalischen Untergrund für rasante 60 Minuten. Die Musiker mit ihren aberwitzigen Haartollen unterstreichen die Lässigkeit und den Humor, den Regisseur Patric Seibert zum Erzählen der sonderbaren Geschichte gewählt hat. Seibert lässt die drei Männer jugendlich durch die Betten toben, verängstigt unterm Schrank kauern und mit gezückten Messern auf den Tod warten. Ein herrlicher Spaß. Tosender Applaus!“
Corinna Laubach, Kreiszeitung
[…]

„Mit der komischen Kinderoper ‚Drei alte Männer wollen nicht sterben’, erzählt Guus Ponsioen wunderbar erfrischend und höchst unterhaltsam vom Tod. […]
Mit großartigem schauspielerischen Talent und hervorragenden Stimmen singt und spielt sich das Trio durch die absurde Geschichte rund um die Endlichkeit (ab 8 Jahre). […]
Ein herrlicher Spaß. Tosender Applaus! […]
Wirklich sehenswert“
Corinna Laubach, Bild

Pressestimmen[…]

„Kindgerecht, aber nicht naiv[…]
An diesem Stück von Guus Ponsioen nach einem Libretto von Suzanne van Lohuizen gefällt: Es scheut sich nicht, Position zu beziehen. […]
Die Lockerheit im Umgang mit dem Sujet fußt dabei nicht nur auf einem kindgerechten, jedoch keineswegs naiven Libretto, sondern auf der schmissigen Musik (Leitung: Tero Valtonen), die als frischer Mix aus Tango, Chansons und Pop-Elementen dargeboten wird. Das Trio mit Akkordeon (Gisela Fischer),...

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Der letzte Tag – Wieso? Weshalb? Warum?

Eines Tages fällt ein strahlend helles Licht durch den Briefkastenschlitz. Es ist früher Morgen und vermutlich ist es die Sonne, die Oliver, Dietrich und Lothar begrüßt. Doch ganz kurz nach dem Aufstehen flattert den dreien ein geheimnisvoller Brief ins Haus. Der Brief kündigt an, dass dies der letzte Tag im Leben der drei alten Männer sein solle und dass daran auch nichts mehr zu ändern sei. Lothar, Dietrich und Oliver sehen das natürlich vollkommen anders. Schließlich sind sie noch topfit und von alt sein und abgelaufener Zeit kann doch nicht die Rede sein. Die drei legen schriftlich Widerspruch ein und schmieden die waghalsigsten Pläne. Zahlreiche Abenteuer wollen sie noch bestehen, als die ältesten Männer der Welt wollen sie berühmt werden und die Bühne wird zum Abenteuerspielplatz.

Der niederländische Komponist Guus Ponsioen hat sich vor allem auf Musiktheaterwerke für Kinder und Jugendliche spezialisiert. Einer seiner wichtigsten Partner ist der Autor Ad de Bont. Gemeinsam haben sie international erfolgreiche Stücke für Kinder und Jugendliche entwickelt und wurden dafür auch vielfach mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet.
Die Autorin Suzanne van Lohuizen ist ebenfalls eine mehrfach ausgezeichnete Autorin von Kinder- und Jugendtheaterstücken in den Niederlanden. Von ihr stammt das Theaterstück »Drei alte Männer wollten nicht sterben«. Auf der Grundlage dieses Kinderstücks komponierte Guus Ponsioen die Oper für Kinder.

Es ist ein Stück zwischen Traum und Wirklichkeit. Komik und Tragik liegen stets nah beieinander. Das Thema Tod wird ganz aus der Sicht von Kindern betrachtet. Was heißt das eigentlich, sterben? Mit wilder Betriebsamkeit wehren sich die drei Männer zunächst gegen das eigene Ende, beschließen, ewig zu leben. Ewig, ist das lang? Und dann? Schließlich gelingt es ihnen, die Endlichkeit aller Dinge auch auf sich selbst zu beziehen. Sie machen sich Gedanken darüber, wie das wohl sein mag, wenn man stirbt und wie viel sie in ihrem Leben eigentlich schon erlebt haben. Schließlich akzeptieren sie, dass auch ihr Ende bevorsteht und das Sterben verliert seinen Schrecken.

Guus Ponsioens Komposition für Akkordeon, Kontrabass, Schlagzeug und Klavier ist ein rasanter Mix aus verschiedensten musikalischen Stilen. Chansons, Jazz, Tango, Blues und Sprechgesang stehen nebeneinander und lassen keine Schwermut aufkommen.
Diese Oper für Kinder ab 8 Jahren, die im Neuen Schauspielhaus Premiere haben wird, beschäftigt sich mit viel Humor und auf spielerische Weise mit dem Ende des Lebens, wie plötzlich der Tod unabwendbar vor der Tür steht und damit, wie die Welt nach dem Tod wohl aussehen mag.

Von Juliane Luster

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