Drei Sekunden
von Nino Haratischwili
Sonntag 29.01.2012 / 19.00 Uhr
Premiere / Brauhauskeller





Inhalt
Julian verliert innerhalb von drei Sekunden sein ganzes Leben. Eine Unbekannte wirft sich ihm vors Auto und ist sofort tot. Er wird ohne seine Wahl Opfer einer Selbstmörderin und lädt ungefragt eine enorme Schuld auf sich. Diese Schuld bestimmt von nun an jeden einzelnen Moment in Julians Leben. Seine gesamte Identität macht er von diesem Unfall abhängig. Aber war es wirklich ein Unfall? Ist er nur Opfer oder doch Täter? Und warum gerade er? Die Antworten auf seine Fragen sucht er im Leben von Patricia, der Tochter der Toten. Julian dringt übergriffig in ihre Privatsphäre, ihr Leben ein und findet nicht zu seinem eigenen zurück. Denn Julian ist überzeugt: Die Tote hat ihn auserwählt.
Julian verliert innerhalb von drei Sekunden sein ganzes Leben. Eine Unbekannte wirft sich ihm vors Auto und ist sofort tot. Er wird ohne seine Wahl Opfer einer Selbstmörderin und lädt ungefragt eine enorme Schuld auf sich. Diese Schuld bestimmt von nun an jeden einzelnen Moment in Julians Leben. Seine gesamte Identität macht er von diesem Unfall abhängig. Aber war es wirklich ein Unfall? Ist er nur Opfer oder doch Täter? Und warum gerade er? Die Antworten auf seine Fragen sucht er im Leben von...
Pressestimmen
„Nino Haratischwilis zartbitteres Stück ,Drei Sekunden’ (…). Auch Haratischwili setzt auf die Kraft des großen Unglücks, im Kontrast zur Poesie der Vergeblichkeit.“
(Sven Garbade, WESER-KURIER)
„(…) ganz real, nicht als literarische Idee. So stößt diese Inszenierung auf der Suche nach verborgenen Absichten und versteckten Motiven immer neue Türen auf: immer neue Deutungsmöglichkeiten dieser Tat und immer neue Blickwinkel auf die Figuren. Haratischwili zeigt die Kreise nach dem Steinwurf ins Wasser, die Tragödie nach der Tragödie. Indem sie die vermeintliche Hauptfigur ausblendet und sich ganz auf die Hinterbliebenen konzentriert, gelingt ihr ein facettenreiches Porträt menschlicher Beziehungsmuster. (…). Spannend ist dieses Kammerspiel(…). Guido Gallmann vereint in der Figur des Verlegers Strawinsky die Souveränität einer Geschäftsmanns mit der kindlichen Unsicherheit eines Schöngeistes.“
(Johannes Bruggaier, Kreiszeitung)
„Vor allem Guido Gallmann in der Rolle des Julian und Laina Schwarz als Patrizia spielen wirklich gut.“
(Margit Eckholt, Radio Bremen)
Gesprächszeit mit Nino Haratischwili im Nordwestradio
http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/gespraechszeit/gzninoharatischwili100.html
„Nino Haratischwilis zartbitteres Stück ,Drei Sekunden’ (…). Auch Haratischwili setzt auf die Kraft des großen Unglücks, im Kontrast zur Poesie der Vergeblichkeit.“
(Sven Garbade, WESER-KURIER)
„(…) ganz real, nicht als literarische Idee. So stößt diese Inszenierung auf der Suche nach verborgenen Absichten und versteckten Motiven immer neue Türen auf: immer neue Deutungsmöglichkeiten dieser Tat und immer neue Blickwinkel auf die Figuren. Haratischwili zeigt die Kreise nach...
Theater Bremen auf Facebook 